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TU Berlin

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Arbeitsstelle Globales Lernen und Internationale Kooperation

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Zum 1.1.2008 ist Prof. Dr. Bernd Overwien, der langjährige Leiter der Arbeitsstelle, einem Ruf an die Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften) gefolgt.
Die weitere Leitung der Arbeitsstelle oblag bis zum 31.03.2011 Prof. Hanns-Fred Rathenow. Zum 01.04.2011 wurde die "Arbeitsstelle Globales Lernen und Internationale Kooperation" geschlossen.

Leitung der Arbeitsstelle
Prof. Hanns-Fred Rathenow
Tel: 030 / 314 73 144 

Anschrift
Arbeitsstelle Globales Lernen
und Internationale Kooperation
TU Berlin
Fakultät I
FR 3-7
Franklinstraße 28/29
D-10587 Berlin

E-Mail: rathenow@tu-berlin.de

Projekte
Prof. Dr. Christine Kulke
Tel: 030 / 314 22 349 
E-Mail:


Selbstdarstellung

Die Arbeitsstelle "Globales Lernen und Internationale Kooperation" (vormals Arbeitsstelle "Dritte Welt") besteht seit 1986. Sie ist dem Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung an der Fakultät I zugeordnet. In der Arbeitsstelle arbeiten Studierende und DozentInnen aus verschiedenen Fakultäten der TUB und andere Interessierte aus Wissenschaft und Praxis mit.

Die Arbeitsstelle versteht sich als Plattform zur Internationalisierung von Forschung und Lehre an der TUB. Im Mittelpunkt stehen Inhalte, die im Bereich der Erziehungs- und Sozialwissenschaften unter dem Begriff "Globales Lernen" zuammengefasst werden.

Die Aktivitäten der Arbeitsstelle basieren auf einem Wissenschaftsverständnis, das auf den Erhalt und die qualitative Verbesserung der Lebensgrundlagen gerichtet ist. Sie orientieren sich an einem prozesshaften und herrschaftskritischen Kultur- und Gesellschaftsverständnis und zielen auf internationale und interkulturelle Verständigung, grenzübergreifende demokratische Strukturen und gleichberechtigte Beziehungen. Sie sind darauf gerichtet, Ausbeutung und ungleiche Verteilung des Reichtums auf unserem Globus zu überwinden.

Für Studierende und Lehrende fungiert die Arbeitsstelle auch als ein Ort offener und herrschaftsfreier Begegnung, an dem Erfahrungen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Arbeitszusammenhängen ausgetauscht und produktiv genutzt werden können. Besondere Bedeutung wird dem kritischen Dialog zwischen Sozial- und Technik-Wissenschaften, insbesondere der Informatik, beigemessen. Die Arbeitsstelle bietet Gelegenheiten, interdisziplinär sowie projekt- und handlungsorientiert zu arbeiten.

Die Arbeitsstelle realisiert, fördert und koordiniert international orientierte Forschungsvorhaben, Lehrveranstaltungen und Weiterbildungsangebote. Sie kooperiert mit Universitäten, Forschungs- und Weiterbildungseinrichtungen im In- und Ausland und fördert den Austausch und die Vernetzung zwischen Studierenden, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen verschiedener Länder. Sie unterhält ein Archiv mit Materialien, die in Bibliotheken nicht zugänglich sind, gibt Publikationen heraus und ist mit einer homepage im Internet präsent.

Die Themenschwerpunkte und Aktivitäten ergeben sich aus den Interessen und Arbeitgebieten der Lehrenden und Studierenden sowie der anderen Interessierten, die in der Arbeitsstelle mitarbeiten. Gegenwärtige Themenschwerpunkte sind:

  • Politische Bildung und globales Lernen
  • Geschlechterverhältnisse in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen
  • Migrationsprozesse und interkulturelle Kommunikation
  • Technologietransfer als interkulturelle Herausforderung
  • Reformpädagogik und Bildungsinitiativen im Nord-Süd-Zusammenhang
  • Ethnozentrismus, Rassismus und Gegenstrategien
  • Alternativen zu eurozentristischen und paternalistischen Bildungskonzepten

Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an Herrn Prof. Hanns-Fred Rathenow.

Zusatzinformationen / Extras

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