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Arbeitsstelle Globales Lernen und Internationale Kooperation

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Zum 1.1.2008 folgte Prof. Dr. Bernd Overwien, der langjährige Leiter der Arbeitsstelle, einem Ruf an die Universität Kassel (Fachbereich Gesellschaftswissenschaften).
Die weitere Leitung der Arbeitsstelle oblag bis zum 31.03.2011 Prof. Hanns-Fred Rathenow. Zum 01.04.2011 wurde die "Arbeitsstelle Globales Lernen und Internationale Kooperation" geschlossen.

Selbstdarstellung

Die Arbeitsstelle "Globales Lernen und Internationale Kooperation" (vormals Arbeitsstelle "Dritte Welt") bestand seit 1986. Sie war dem Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung an der Fakultät I zugeordnet. In ihr arbeiten Studierende und Lehrende aus verschiedenen Fakultäten der TUB und andere Interessierte aus Wissenschaft und Praxis mit.

Die Arbeitsstelle verstand sich als Plattform zur Internationalisierung von Forschung und Lehre an der TUB. Im Mittelpunkt standen Inhalte, die im Bereich der Erziehungs- und Sozialwissenschaften unter dem Begriff "Globales Lernen" zuammengefasst werden.

Die Aktivitäten der Arbeitsstelle basierten auf einem Wissenschaftsverständnis, das auf den Erhalt und die qualitative Verbesserung der Lebensgrundlagen gerichtet ist. Sie orientierten sich an einem prozesshaften und herrschaftskritischen Kultur- und Gesellschaftsverständnis und zielten auf internationale und interkulturelle Verständigung, grenzübergreifende demokratische Strukturen und gleichberechtigte Beziehungen. Sie waren darauf gerichtet, Ausbeutung und ungleiche Verteilung des Reichtums auf unserem Globus zu überwinden.

Für Studierende und Lehrende fungierte die Arbeitsstelle auch als ein Ort offener und herrschaftsfreier Begegnung, an dem Erfahrungen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Arbeitszusammenhängen ausgetauscht und produktiv genutzt werden konnten. Besondere Bedeutung wurde dem kritischen Dialog zwischen Sozial- und Technik-Wissenschaften, insbesondere der Informatik, beigemessen. Die Arbeitsstelle bot Gelegenheiten, interdisziplinär sowie projekt- und handlungsorientiert zu arbeiten.

Die Arbeitsstelle realisierte, förderte und koordinierte international orientierte Forschungsvorhaben, Lehrveranstaltungen und Weiterbildungsangebote. Sie kooperierte mit Universitäten, Forschungs- und Weiterbildungseinrichtungen im In- und Ausland und förderte den Austausch und die Vernetzung zwischen Studierenden, WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen verschiedener Länder. Sie unterhielt ein Archiv mit Materialien, die in Bibliotheken nicht zugänglich waren, gab Publikationen heraus und war mit einer Homepage im Internet präsent.

Die Themenschwerpunkte und Aktivitäten ergaben sich aus den Interessen und Arbeitgebieten der Lehrenden und Studierenden sowie der anderen Interessierten, die in der Arbeitsstelle mitarbeiteten. Themenschwerpunkte waren:

  • Politische Bildung und globales Lernen
  • Geschlechterverhältnisse in verschiedenen Gesellschaften und Kulturen
  • Migrationsprozesse und interkulturelle Kommunikation
  • Technologietransfer als interkulturelle Herausforderung
  • Reformpädagogik und Bildungsinitiativen im Nord-Süd-Zusammenhang
  • Ethnozentrismus, Rassismus und Gegenstrategien
  • Alternativen zu eurozentristischen und paternalistischen Bildungskonzepten
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